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| Tag 8... - oder: Die fehlenden 2 Meter |
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Shanghai ist
anders! ► Tag 0 - Auf geht's mit Geschrei ► Tag 1 - Shanghai lacht ► Tag 2 - Im Land der Fahrräder ► Tag 3 - Bootsfahrt ► Tag 4 - Shoppingwahn ► Tag 5 - Das Gehupe nervt ► Tag 6 - Nr. 5 ist groß genug ► Tag 7 - Der Preis ist heiß ► Tag 8 - Fehlende 2 Meter ► Tag 9 - Zünftige Bierstube ► Tag 10 - Über den Wolken ► Tag 11 - Fragen & Antworten ► Tag 12 - Letzte Runde ► Tag 13 - Der Abschied
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Als wir abends im Hotel saßen und uns noch mal die Bilder des Tages anschauten, konnte ich gar nicht glauben, dass wir am Tag in Shanghai unterwegs waren. Es kam mir eher vor, als wären wir stundenlang am Bayer-Werksgelände vorbei über den Rhein geschippert. Aber fangen wir auch hier am Morgen an. Irgendwie war uns heute nach Gesellschaft beim Frühstück. So wechselten wir von der eher spärlich besetzten Lounge in den großen Frühstücksraum einige Etagen tiefer. Und was sahen meine Augen da? Das Angebot des Büffets übertraf das bisherige Angebot um Längen. Meinem eigenen Geschmack betreffender Nachfrage konnte aber auch hier nicht Sorge getragen werden. Sei es drum.
Am Scheitelpunkt unserer
„schönen“ Kreuzfahrt wurden wir dann etwas entschädigt. Das Jangtse-Delta
mit Blick auf das Ostchinesische Meer sollte bleibenden Eindruck
hinterlassen. Diese scheinbar endlose Weite war faszinierend und ließ uns
kurz vergessen, dass wir gerade einmal die Hälfte der Schipperei hinter uns
gebracht haben. Eine Gruppe deutscher Kegelbrüder, die sich einen
genehmigten, sorgten für etwas Stimmung an Bord bis wir endlich wieder den
Bund erreicht hatten. Die Anlegestelle war zum greifen nah. Wir freuten uns
über den nahenden Ausstieg und dann wurde es plötzlich still. Nur das Hupen
eines Frachters war noch zu vernehmen. Die nächste
Da die Luft aus meiner Kopfhaut ein einziges Schuppengeflecht produzierte, gingen wir noch schnell in einen Supermarkt. In der Kosmetikabteilung angekommen, standen wir nun wie der berühmte Ochs vorm Berge vor den Haarwaschmitteln. Okay, die Farben der Verpackungen waren wie bei uns. Aber welche Farbe stand gleich noch mal für trockene, geschuppte Kopfhaut? War es grün? Oder doch blau? Hatte ich nun Shampoo für colouriertes Haar in der Hand, oder für normales Haar? Wir konnten die Beschriftungshyroglyphen einfach nicht entziffern. Die Verkäuferin stand mit verschränkten Armen unweit von uns und lachte uns aus. Wir machten bestimmt nicht die beste Figur, aber eigentlich sollte sie uns doch helfen, oder? Tat sie aber nicht. Sie wollte nicht arbeiten, sondern sich einfach nur amüsieren. Ein junges chinesisches Ehepaar bekam unsere Probleme mit, sprach ein ganz kleinwenig Englisch und half uns nun das richtige Produkt zu finden. Puh, geschafft. Jetzt schnell in die Wanne, peelen, schrubben und ab in die Heija. Ein viel zu langer, weil unschöner Tag hatte sein Ende gefunden.
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